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Neurophysiologie mentaler Vorstellungen

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Neurophysiologie mentaler Vorstellungen





Imagery-Gruppe:
1. Assoziatives Lernen von Groß- und Kleinbuchstaben
2. Gitter mit X-Markierung und Kleinbuchstabe als Cue
   gleichviele "ja" und "nein" Fälle
   halb "easy", halb "late"
   Antwort der Vp mittels Pedal (Gehirnregion ausreichend entfernt)
3. Baseline-Task: Perzeption, d.h. Buchstabe wird präsentiert
   immer noch muß: X dekodiert werden, Entscheidung, Antwort
Sequenzen von 2 und 3 sind identisch (bei 250 Trial von Vp unbemerkt)

Kontrollgruppe:
1. Präsentation des leeren Gitters, wenn X verschwindet mit Pedal reagieren
   (abwechselnd Rechts, Links) Sicherstellen, daß Zeitunterschied bei Imagery
   und Perzeption nicht von untersch. Informationmenge rührt
2. Baseline: wie bei Imagery-Gruppe


Ergebnisse:
1. Sicherstellen, daß Vp mentale Bilder erzeugen:
weniger Zeit bei "early" als "late"-Darbietungen
kein Effekt im Baseline-Task
=> Blutflußmuster beschreiben Imagery-Prozeß

2. PET-Ergebnisse		(Folie 2)
- Analyse der PET-Muster mittels Talairach Brain Atlas
  unter Berücksichtigung statistischer Signifikanz
- Area 17: mehr aktiv bei Imagery als Perzeption, d.h. die Ausbreitung
  der Aktivierung (Meßung der Koordinaten),
  keine Aktivierung bei Kontrollgruppe
- Links mehr Aktivierung; bekannt: Reize im rechten Gesichtsfeld
  werden schneller erkannt
- Außerdem: anterior cingulate, left pulvinar, thalamus,
  dorsolateral prefrontal cortex,
  nicht occipital-temporal junction (überraschend);
  u.a. nicht vorhergesagte

Zusammenfassung:
- größere Aktivierung im Visual Cortex bei Imagery als Perception
Erklärungsversuch: Bild muß aus mangelnder Information erzeugt werden,
  schwerer um gemotr.
  Figuren zu konstruieren (-> Exp. 2)
- Aktivierung nur bei Image-Generierung, nicht bei Kontrollgruppe
- neben Area 17: auch 18 und 30 (Motivation für Exp. 3)
- gleiche Prozesse bei Perception und Imagery
- anterior cingulate, left pulvinar;
Erklärung: Aufmerksamkeit beim Zusammenbau des Bildes
- occipital-temporal junction
Erklärung: zweigeteilter Imagery Prozeß:
Zugriff auf Beschreibung <-> Aufmerksamkeitbasiert nach räuml. Verteilung
- keine größere Aktivierung in superior parietal lobe
Erklärung: da Aufmerksamkeitsbasierte Wahrnehmung
  (Vp zu Beschreibung zwingen -> Exp2 )


Experiment 2

aus Exp 1: VC bei imagery mehr aktiviert als bei perception
Idee:	- imagery muß konstruiert werden;
	- Prozeß auch bei Wahrnehmung?
	- Verrauschtes Signal nötigt zur Rekonstruktion

(Folie)
Versuch:	- Aufbau wie Exp 1, nur mit verrauschtem Signal bei Percpetion
	- cue vor dem Bild, keine Aufmerksamkeitsverlagerung
	- nach 200ms verschwindet Präsentation ->
      aufmerksamkeitbasierte Wahrnehmun und Blickbewegung verhindern.,
      zu kurze Zeit
	- Baseline: leeres Gitter, Reaktion bei X (Vps formen kein Image)




  
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