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Neurophysiologie mentaler Vorstellungen
Einleitung
- visuelle Perzeption: bei wahrgenommenem Reiz => spezifische Repräsentation
- mentale Vorstellung: Repräsentation ist weiter aktuell,
der Reiz ist aber verschwunden;
-> Kurzzeitgedächtnis, mit dem inneren Auge sehen
- mentale Vorstellung bereits bei Aristoteles aktuell, später bei Behaviourismus
- Grundfrage: Darstellung der m.B., bildlich oder propositional?
- PET (Positron Emission Tomography) Untersuchung von Aktivierung im Visual Cortex
durch mentale Bilder => Organisation des VC untersuchen
- Rückgriff auf frühere Untersuchungen: Regionen im VC sind topographisch organisiert
- Behauptung PET besser als andere Methoden SPECT
(single photon emission computed tomography)
oder rCBF (regional celebrak blood flow)
3 Experimente:
- Blutfluß im Gehirn wird mit PET untersucht,
Versuchspersonen erzeugen mentale Vorstellungen oder lösen Wahrnehmungsaufgaben.
- Vor den Experimenten werden Vorhersagen gemacht, dann geprüft
Experiment 1:
basierend auf Podgorny und Shepard (1978): (Folie 1)
- Vp sieht Buchstaben in einem Gitter, oder muß sich ihn vorstellen.
- Kontrolle: Frage, ob X-Markierung auf Buchstaben liegt (läge) oder nicht.
Annahme: zusammengesetzter Verarbeitungs-Prozeß
Idee: Baseline (Perzeption ohne Entscheidung) subtrahieren
=> Blutfluß für Image-Generierung
Vorhersagen:
Generierung der Vorstellung:
- Repräsentation im Kurzzeitgedächtnis erfordert Aktivierung von Information
aus dem Langzeitgedächtnis
- bekannt Kosslyn (1988): Reihenfolge der Konstruktion im Gedächtnis erfolgt
analog zur Reihenfolge der Striche beim Schreiben
- Prozeß besteht aus zwei Teilprozessen
Aktivierung von Information zur Erzeugung des mentalen Bildes
Betrachtung des erzeugten Musters nach relevanten Eigenschaften
- Aktivierung folgender Areas erwartet:
occipital-temporal junction (Ort mentaler Bilder)
dorsolateral prefrontal lobe structures
(baut einzelne Elemente zu Image zusammen)
superior parietal lobe structures (Erkennen von Strukuren im Image)
pulvinar und anterior cingulate (visuelle Aufmerksamkeit)
Zwei Versuchsgruppen: Imagery-Gruppe, Sensomotorische Kontrollgruppe
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